Bombenfund in Oldenburg: Evakuierung am Sonntag

Wie heute bekannt wurde, handelt es sich bei der vermeintlichen Bombe um ein Stahlrohr. Die Evakuierung für morgen wurde daher abgesagt!

Bei den Bauarbeiten an der Oldenburger Weser Ems Halle wurde eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Diese soll am kommenden Sonntag, 11. März 2012 direkt am Fundort entschärft oder gesprengt werden. Der Kampfmittelräumdienst wird diese Aufgabe übernehmen. Aufgrund der Lage müssen aufgrund des Bombenfundes am Sonntag rund 8000 Oldenburger evakuiert werden. Anwohner werden in der Zeit der Evakuierung im Neuen Gymnasium in Oldenburg untergebracht.

(Foto: Weser Ems Halle, Oldenburg)

In einem Radius von rund 1000 Metern wird der Bombenfundort an der Weser-Ems-Halle in Oldenburg am Sonntag geräumt. Bei Bauarbeiten wurde dort eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Diese muss aller Voraussicht nach am Sonntag direkt an Ort und Stelle entschärft oder gesprengt werden. Ab morgen wird die Stadt Oldenburg im betroffenen Gebiet Flugblätter verteilen. Eine Info-Hotline wurde bereits eingerichtet; unter 0441 235-4500 nimmt die Stadt Fragen entgegen und informiert besorgte Bürger. Dort können sich ebenso Bürger melden, die ihre Wohnung nicht alleine verlassen können und auf Hilfe angewiesen sind.

Am Sonntag muss das Evakuierungsgebiet bis spätestens 10 Uhr geräumt sein. Betroffene Anwohner können das Neue Gymnasium an der Alexanderstraße aufsuchen. Dort wird auch für das leibliche Wohl gesorgt. Ab 9 Uhr ist die Sammelstelle geöffnet. Gegen 16 Uhr sollte die Bombenentschärfung erledigt und das betroffene Gebiet wieder freigegeben sein. Dennoch sollte man auf Entwarnungen auf der Homepage der Stadt Oldenburg oder im Rundfunk warten, ehe man in seine Wohnung zurückkehrt.

Neben den Anwohnern ist auch der Hauptbahnhof Oldenburg von der Räumung betroffen: hier fahren am Sonntag während der Evakuierung keine Züge. Ebenfalls ab morgen, 7. März 2012 wird die Stadt Oldenburg auf ihrer Homepage eine Liste und Karte des Evakuierungsgebiets veröffentlichen, anhand derer sich Anwohner und Betroffene informieren können.

Was sagt man dazu? Wo befinden sich denn noch überall Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg?

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