Forex-Handel für Anfänger – wie geht das?

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Wer in den Forex-Handel einsteigen will, hat es erst einmal nicht leicht. In den unendlichen Weiten des Internet gibt es tausende Meinungen dazu, wie man am besten an die Sache herangeht. Seriöse und unseriöse Stimmen sind dabei gleichermaßen vertreten und schon bald weiß der Anfänger nicht mehr, welchen Informationen er überhaupt vertrauen kann. Und dann noch diese Artikel, die alles bieten, aber keine simple Antwort auf die wichtigsten Fragen! Sich durch den Dschungel an Informationen zu kämpfen, kann für Einsteiger nervenaufreibend und frustrierend sein, sodass viele aufgeben, bevor sie auch nur einen Euro in einen der schnelllebigsten und interessantesten Märkte von heute investiert haben. Besser, Sie lassen sich nicht entmutigen! Lesen Sie stattdessen diesen Artikel, in dem wir versuchen, Ihnen die Grundsätze des Forex-Handels beizubringen. Danach können Sie immer noch entscheiden, ob sie damit loslegen wollen oder nicht.

Vorsicht mit Forex

Als erstes möchten wir hier eine Warnung aussprechen: Der Forex-Markt bietet viele Chancen, birgt jedoch ebenso viele Gefahren. Anfänger sollten sich daher nicht vom Glanz der potentiellen schnellen Gewinne blenden lassen – die Realität des Forex-Tradings sieht ganz anders aus! Stattliche Gewinne können sich durchaus erzielen lassen. Dies gelingt aber nur mit einem ruhigen Händchen und der nötigen Vorbereitung. Unwissenden wird es nicht gelingen, eine gewinnbringende Strategie zu entwickeln und den Versuchungen des Marktes zu widerstehen. Behalten Sie dies also immer im Hinterkopf, wenn Sie ihre Forex-Geschäfte planen.

Forex
Forex Trading kann für Anfänger lukrativ sein. PIX1861 / Pixabay

Vorteile des Forex-Handels

Der Forex-Markt erfreut sich einer stetig steigenden Beliebtheit, denn dieser Markt ist ausgesprochen leicht zugänglich – selbst für Privatpersonen, die sonst mit Börsengeschäften nichts zu tun haben. Der Großteil des Handels findet online statt und kann somit auch von der Couch im Wohnzimmer aus betrieben werden. Noch dazu ist das Einstiegskapital extrem gering: Auf dem Forex-Markt genügt oft ein Einsatz von hundert US-Dollar, um Positionen von hundertfacher Größe zu kontrollieren. Selbst mit wenig Geld können somit unter Umständen hohe Gewinne erwirtschaftet werden.

Der Zugang erfolgt dabei ganz einfach über Handelsplattformen wie  MetaTrader 4, einer der stabilsten und verlässlichsten Plattformen dieses Bereiches. Da der MetaTrader 4 Download deutsch auch verfügbar ist, eignet er sich perfekt für Einsteiger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. In ihrem Blog geben beispielsweise admiralmarkets wertvolle Tipps, wie mit dieser Handelsplattform am besten umgegangen wird.

Risiken des Forex-Handels

Das klingt doch nun wie im Märchen: Vom Sofa aus ein paar Kröten investieren, ein paar Klicks tätigen und innerhalb von Minuten ordentlich absahnen. Tatsächlich ist das zu schön, um wahr zu sein. Denn der Forex-Markt kann innerhalb von Sekunden umschlagen und ehe Sie sich’s versehen, ist ihr wertvolles Vermögen dahin. Als goldene Regel gilt deshalb, in den Forex-Markt nur Risikokapital zu investieren. Fragen Sie sich vor der Investition ernsthaft, was es für Sie bedeuten würde, dieses Geld zu investieren. Sie können es nicht verschmerzen? Dann Finger weg davon. Der Forex-Markt ist nur etwas für Anleger, die wortwörtlich etwas Geld übrig haben.

Wie funktioniert Forex?

Der Devisenhandel basiert auf einem Percentage-in-Point-Verfahren, dem sogenannten Pip. Wenn der Kurs einer Währung steigt, steigen die Punkte dieser Währung auf dem Markt. Auf den Anstieg dieser Punkte (oder auch auf ihr Absinken) setzt der Anleger Kapital. So kann ein Punkt dem Anleger beispielsweise zwei Dollar einbringen – oder ihn zwei Dollar kosten, je nachdem, in welche Richtung er gewettet hat. Aufgrund dieser Prozentgrundlage ist es dem Anleger möglich, mit wenig Einsatz viel Geld zu kontrollieren, doch eben hierin gründet auch die größte Gefahr. Ein Absinken des Kurses um 200 Punkte kann einen Verlust von 400 Dollar bedeuten – eine durchaus stattliche Summe.

Die Sache mit dem Makler

Ohne Makler in den Forex-Markt einzusteigen ist durchaus möglich, aber nicht ratsam. Novizen verzetteln sich hier schnell und blicken bei den Geschäften nicht mehr durch. Doch auch der Makler will mit Bedacht gewählt sein: Schließlich ist er derjenige, dem Sie Ihr Vermögen anvertrauen, in der Hoffnung, er möge Gold daraus machen. Die beste Vorgehensweise ist, bei verschiedenen Maklern ein Demokonto zu eröffnen und ihre Konditionen ausprobieren. So legen Sie sich erst fest, wenn Sie sicher sind, bei einem bestimmten Makler gut aufgenommen zu werden.

Grundvokabular

Der Forex-Markt verfügt über sein eigenes Vokabular, das Außenstehenden erst einmal ziemlich nichtssagend erscheinen wird. Machen Sie sich daher mit dem Forex-Grundwortschatz vertraut! Nur so können Sie wirklich lernen, die Vorgänge des Marktes zu verstehen und die Erfolgschancen eines bestimmten Manövers einzuschätzen. Merken Sie sich daher: Der Briefkurs ist der Preis, für den sie ein Devisenpaar erstehen können. Der Angebotspreis ist die Summe, für die sie dieses Paar verkaufen können. Ein lukratives Geschäft entsteht dann, wenn der Angebotspreis den Briefkurs übersteigt. Diese Preisdifferenz nennt man auch Spread. Übrigens: Je höher der Spread, desto mehr kostet es sie, handeln zu dürfen. Schließlich müssen auch Makler Geld verdienen.

Sind nun alle Fragen geklärt? Dann öffnen Sie doch gleich ein Demokonto und probieren Sie sich nach Herzenslust beim Forex-Trade aus.

Über Hauke 1108 Artikel
Ich bin Hauke. Blogger, Texter, Papa. Ich blogge hauptsächlich hier auf tagestexte.de. Zudem findet man mich auf Facebook, Twitter und Google+.

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