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QR-Codes als Marketinginstrument – Blogparade

QR-Codes werden immer beliebter. An immer mehr Orten finden sich die kleinen Quadrate, die ein wenig an Gemälde von kleinen Kindern erinnern. Doch hinter den seltsamen Grafiken versteckt sich etwas anderes: ein QR-Code ist letztlich ein Strichcode – zweidimensional – der beispielsweise mit dem Smartphone oder der Digitalkamera gescannt oder abfotografiert werden kann. Meistens linkt der QR-Code dann auf eine Website, zu einem Video oder anderen – hoffentlich interessanten – Inhalten im Internet.


QR-Code für tagestexte.de

Bereits seit 1994 gibt es solche Strichcodes – entwickelt wurden sie damals für die Automobilindustire. Doch so richtig bekannt werden sie erst heute. Passend zum Thema veranstaltet Gadget Report aktuell eine Blogparade zu eben diesen QR-Codes. Die genaue Thematik befasst sich hierbei mit Marketingstrategien, welche durch QR-Codes realisiert oder umgesetzt werden können.

Die Blogparade geht mit einem Gewinnspiel einher, bei dem beispielsweise Shatler’s tolle Cocktail-Gewinne spendiert.

QR-Code für Shatler’s

Eine ganz witzige Aktion, die mir diesbezüglich einfällt, ist von Jack+Jones. Der Bekleidungskonzern zierte seine Schaufenster eine Zeit lang mit einem Foto einer leicht bekleideten jungen Frau. Der daneben platzierte QR-Code versprach ein exklusives Video. Also das Smartphone gezückt und den Code gescannt. Resultat: Ein YouTube-Video öffnete sich und zeigte die junge Frau bei einem kleinen Workout – selbstverständlich ebenso leicht bekleidet wie auf dem Schaufenster.

Nun weiß ich nicht, inwieweit diese Kampagne Erfolg hatte beziehungsweise wie viele Menschen überhaupt eine Ahnung haben, was sie mit einem QR-Code anstellen können. Hier besteht meiner Meinung nach Handlungsbedarf, damit QR-Codes überhaupt als Marketinginstrument Erfolge erzielen können. Denn wenn niemand weiß, was ein QR-Code bedeutet oder zu bieten hat, wird der QR-Code auch von kaum einem Menschen wahrgenommen oder genutzt. Und dies dürfte fast noch ineffektiver sein, als überhaupt keine Werbekampagne durchzuführen.

In einem Artikel aus dem Januar 2010 habe ich erfahren, dass QR-Codes in Japan sehr gut angenommen werden. Doch hier in Deutschland ist dies auch gute 18 Monate später immer noch nicht der Fall. Als es an der Uni letztens in einem Seminar um Facebook, Smartphones und Barcodescanner ging, erntete ich seltsame Blicke als ich auch die QR-Codes erwähnte. Kaum jemand hatte davon gehört oder wusste gar, was dies sein sollte. Auch wurde mir gesagt, dass man doch auch einfach die Homepage-URL auf das Schaufenster schreiben oder Flyer auslegen könnte. Dann könnte man sich die Inhalte zuhause auf dem PC anschauen. Das Verständnis für QR-Codes ist in Deutschland also noch nicht wirklich ausgeprägt.

Mein aktuelles Fazit lautet daher: Um QR-Codes in Deutschland als Marketinginstrument einsetzen zu können (und auch um damit überhaupt Erfolg zu haben), muss die breite Bevölkerung zunächst einmal in diese Technik eingeführt werden. Zwar werden in der Bundesrepublik unzähligee Smartphones genutzt, doch dies bringt nicht, wenn niemand die QR-Codes (er)kennt. Hier sollten Unternehmen also ansetzen und in ihren Kampagnen die QR-Code-Technologie erklären. Paart man dies dann mit einem entsprechenden Code und erreicht die richtigen Menschen, sollten die Erfolge ebenfalls nicht ausbleiben.

Als direktes Beispiel könnte ich mir eine Kampagne in der Fußgängerzone vorstellen. An einem Stand stehen Unternehmensmitarbeiter und präsentieren die QR-Codes als neue Technologie, verteilen erklärende Flyer und andere Werbematerialien. Idealerweise sollte dann einige hundert Meter weiter ein ins Auge fallender QR-Code platziert werden. Im besten Fall sollten so bereits die ersten Erfolge messbar sein.

Wie seht ihr das? Nutzt ihr QR-Codes für die eigene Website oder nehmt ihr QR-Codes unterwegs wahr?

Diese Anzeigen erscheinen nur bei Artikeln, die älter als 3 Tage sind!

10 Gedanken zu „QR-Codes als Marketinginstrument – Blogparade

  1. Lucas

    QR Codes setze ich zum Beispiel im Bereich Visitenkarten ein. Dort kann man schön die notwendigen Infos angzeigen und dann via QR Code Scanner direkt im iPhone speichern.

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  2. Florian

    Hi Oggy,

    vielen Dank für den Verweis.

    Interessant ist natürlich mal dein Beispiel aus der Uni bei der kaum jemand von QR-Codes etwas gehört oder wahrgenommen hatte und das obwohl aktuell mehr QR-Code Kampagnen als je zuvor (zumindest gefühlt) geschaltet werden.

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  3. JMR Media GmbH

    Hallo Oggy,

    wir stimmen dir da vollkommen zu: Die Bekanntheit von QR-Codes in Deutschland muss noch vorangetrieben werden. Aber die Gerüchteküche brodelt ja bezüglich dem iPhone 5 und einem darauf vorinstallierten QR-Code-Reader…Sollte das der Fall sein, kennen bald bestimmt viel mehr Menschen QR-Codes und sie werden noch interessanter fürs Marketing.

    Unser neuester Blogeintrag beschäftigt sich übrigens mit dem Thema QR-Codes in Marketing-Kampagnen – genauer gesagt, mit den Fehlern, die dabei vermieden werden sollten. Vielleicht schaust du ja mal bei uns vorbei?

    http://jmr-media.de/fehler-in-​qr-code-kampagnen/

    Viele Grüße aus Düsseldorf!

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  4. Säm

    Hallo zusammen,
    ich sehe großes Potential in QR-Codes und bin gespannt was sich so ergibt. Mit den neuen Smartphones und den fallenden Preisen für mobiles Internet wird die Nutzung meiner Meinung nach sicher zunehmen, sofern es viele und vorallem GUTE QR-Code Kampagnen geben wird. Derzeit sind die meisten QR-Code Kampagnen eher Mangelhaft oder sogar ungenügend, leider. Die Band Red Hot Chilli Peppers haben eine sehr sehr gute QR-Code Kampagne rausgebracht.

    Wer noch mehr zu QR-Codes wissen will: hier gehts zur meiner Bachelorarbeit:
    https://www.examicus.de/Diplomarbeit/diplomarbeit.cfm/ARTIKEL_NR/5651

    Gruß
    Säm

    Antworten
  5. 42

    Hab die Dinger schon vor vielen Jahren auf japanischen Seiten gesehen. dort hatte jede noch so flimmernde und von Farben überladene Seite, wie die Japaner eben sind, einen eigenen QR Code oder sogar mehrere.

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  8. Karl

    Guter Artikel. Ich finde QR-Codes sind sehr hilfreich. Gerade auch für den Einsatz als Marketinginstrument ist es super. Ich sehe jetzt vermehrt QR-Codes in Zeitschriften oder in Werbeplakaten. Nur die Informationen, die da drin stecken, könnten noch ein bisschen vielfältiger gewählt werden. Meistens stecken Links dahinter. Das könnte auch gut für mediale und Rabattaktionen gehen.

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