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	<title>gewalt &#8211; tagestexte.de</title>
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		<title>Gewalt in Partnerschaften: Männer als häufige Opfer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hauke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Mar 2024 12:37:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt gegen Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Häusliche Gewalt]]></category>
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					<description><![CDATA[In einer kürzlich veröffentlichten Studie, durchgeführt vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen, wurde ein alarmierendes Ergebnis aufgedeckt: Mehr als die Hälfte aller Männer in Deutschland hat mindestens &#8230; ]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">In einer kürzlich veröffentlichten Studie, durchgeführt vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen, wurde ein alarmierendes Ergebnis aufgedeckt: Mehr als die Hälfte aller Männer in Deutschland hat mindestens einmal in ihrem Leben Gewalt in der Partnerschaft erlebt. Die repräsentative Onlinebefragung, an der 1.209 Männer zwischen 18 und 70 Jahren teilnahmen, wirft ein Licht auf ein Thema, das oft im Verborgenen bleibt.</p>



<span id="more-12474"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studie ergab, dass 54 Prozent der befragten Männer in Deutschland Gewalt in ihren Partnerschaften erfahren haben. Dieses Ausmaß an Partnerschaftsgewalt betrifft Männer aus allen sozialen Schichten und Altersgruppen. &#8222;Männer in Deutschland sind in substanziellem Ausmaß von Partnerschaftsgewalt betroffen&#8220;, fasst Kriminologe Philipp Müller die Ergebnisse zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Arten von Gewalt, die Männer erleben, sind vielfältig. Psychische Gewalt, wie aggressives Anschreien, Beleidigungen und Demütigungen vor anderen, wurde von 40 Prozent der Befragten genannt. Ebenso berichteten 39 Prozent von Kontrollverhalten seitens ihrer Partnerinnen oder Partner, welches sich in Schuldzuweisungen, Einschüchterung und der Kontrolle über Kontakte äußerte. Körperliche Gewalt erlebten immerhin 30 Prozent der Männer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders besorgniserregend ist die Tatsache, dass viele Männer ihre Erfahrungen mit Partnerschaftsgewalt verdrängen. Zu Beginn der Befragung gaben nur 19 Prozent an, jemals Gewalt erlebt zu haben. Jedoch stieg diese Zahl auf 54 Prozent, wenn spezifische Gewalthandlungen abgefragt wurden. Erschreckend ist auch, dass ähnlich viele Männer (55 Prozent) angaben, selbst schon einmal Gewalt in ihren Partnerschaften ausgeübt zu haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Reaktionen der Männer auf Gewalt waren vielfältig: 68 Prozent gaben an, sich verbal gewehrt zu haben, während 10 Prozent angaben, sich körperlich verteidigt zu haben. Doch auch passives Verhalten wie das Dulden der Gewalt oder das Verlassen des Raumes wurden genannt. Alarmierend ist dabei, dass nur 1,6 Prozent der Betroffenen Hilfe in Anspruch nahmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es zeigt sich auch, dass viele Männer, die Opfer von Partnerschaftsgewalt wurden, auch selbst zu Tätern wurden. 73 Prozent der Betroffenen gaben an, sowohl Opfer als auch Täter zu sein. Trotzdem ist die Hemmschwelle, Hilfe zu suchen, hoch: Nur 8 Prozent der Männer wandten sich nach Gewalterfahrungen an die Polizei oder Beratungsstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Studie verdeutlicht nicht nur das Ausmaß von Partnerschaftsgewalt gegen Männer, sondern auch die dringende Notwendigkeit für eine gesellschaftliche Sensibilisierung und Unterstützung. Die Interviewpartner der Studie äußerten den Wunsch nach mehr Bewusstsein für männliche Opfer von Gewalt und forderten verbesserte Hilfsangebote für betroffene Männer. Es ist wichtig, dass diese Ergebnisse nicht ignoriert werden und dass Schritte unternommen werden, um Männer in Partnerschaften vor Gewalt zu schützen und ihnen die Unterstützung zukommen zu lassen, die sie benötigen.</p>
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		<title>Gewalt in der Hundeerziehung &#8211; ein kontroverses Thema?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hauke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 07:09:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aufreger der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[erziehung]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Montag waren wir den ganzen Tag unterwegs. Verwandschaftsbesuch und Geburtstagsfeierei stand an. Dass wir unsere Lotta da nicht mitnehmen &#8211; vor allem bei den &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Montag waren wir den ganzen Tag unterwegs. Verwandschaftsbesuch und Geburtstagsfeierei stand an. Dass wir unsere Lotta da nicht mitnehmen &#8211; vor allem bei den Temperaturen &#8211; versteht sich von selbst. Zuhause auf dem Sofa hat sie wahrscheinlich mehr vom Tag als in der Hektik von zahlreichen Gratulanten und Besuchern. Klar ist aber auch, dass dem Hund nach der Heimkehr ein wenig Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte. In diesem Fall ging es also noch eine Runde um den Block.</p>
<p style="text-align: left;"><span id="more-4819"></span><a rel="attachment wp-att-4822" href="http://www.tagestexte.de/gewalt-in-der-hundeerziehung-ein-kontroverses-thema/foto/"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-4822" title="Foto" src="http://www.tagestexte.de/wp-content/uploads/Foto-e1309329866588-764x1024.jpg" alt="" width="410" height="549" srcset="https://www.tagestexte.de/wp-content/uploads/Foto-e1309329866588-764x1024.jpg 764w, https://www.tagestexte.de/wp-content/uploads/Foto-e1309329866588-224x300.jpg 224w, https://www.tagestexte.de/wp-content/uploads/Foto-e1309329866588.jpg 1936w" sizes="(max-width: 410px) 100vw, 410px" /></a>In den allermeisten Fällen sieht man dann natürlich auch andere Hundehalter mit ihren Vierbeinern. So auch an diesem Tag. Direkt vor unserer Haustür stand eine Hundedame, Herrchen und Frauchen waren bereits einige Meter weiter gelaufen. Nun ist es nicht so, dass unsere Lotta aggressiv ist &#8211; eher im Gegenteil. Die andere Hündin allerdings verdeutlichte schon ein wenig, dass sie an Lotta nicht sonderlich stark interessiert war. Zur Vollständigkeit: die Hündin war unangeleint.</p>
<p style="text-align: left;">Herrchen und Frauchen riefen also fleißig nach ihrem Hund. Vergebens. Obwohl nur ca. fünf Meter zwischen Hund und Halter lagen, war die Entfernung wohl zu groß, damit der Vierbeiner etwas verstehen konnte. Kennt man ja. Mit jedem Rufen kam Herrchen näher und der Hund duckte sich mit jedem Schritt, den Herrchen näher kam ein wenig mehr. Das kam mir schon ein wenig komisch vor. <strong>Aber:</strong> Als Herrchen dann bei seinem Hund angekommen war, durfte sich dieser erst einen Vortrag zum Thema Hören und Gehorsam anhören, bevor Herrchen sich dann herunterbeugte und der Hündin<strong> ins Ohr</strong> kniff! Nicht außen am Ohr, sondern <span style="text-decoration: underline;">innen</span> in der Ohrmuschel. Die Hündin quiekte auf, folgte Herrchen dann aber doch.</p>
<p style="text-align: left;">Wer jetzt glaubt &#8211; so wie ich zu diesem Zeitpunkt &#8211; Herrchen habe dies vorher noch nie gemacht, muss leider enttäuscht werden. Im Vorbeilaufen hörte ich ein Gespräch zwischen Herrchen, Frauchen und einer weiteren Begleitung mit. In dieser fielen Sätze wie <em>&#8222;kennt sie schon&#8220;</em>, <em>&#8222;wenn sie nicht hört, kneif ich ihr eben ins Ohr, das weiß sie auch&#8220;</em> und <em>&#8222;anders geht es eben nicht&#8220;</em>.  Zwar ist es so, dass ich der Meinung bin, dass jeder seinen Hund so erziehen wie er es möchte, aber irgendwann geht es auch zu weit. Gewalt hat eben nichts in der Hundeerziehung zu suchen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Wie seht ihr das? </strong>Ich vermute mal, dass hier die Meinungen &#8211; ähnlich wie bei der Kindererziehung &#8211; auseinandergehen. Daher freue ich mich auf eine rege Diskussion. <strong>Ist Gewalt in der Hundeerziehung in Ordnung oder eben nicht?</strong></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Zivilcourage! oder: Mehr Schein als Sein&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hauke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Sep 2010 21:22:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aufreger der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[angriff]]></category>
		<category><![CDATA[belästigung]]></category>
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		<category><![CDATA[zivilcourage]]></category>
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					<description><![CDATA[Dominik Florian Brunner (* 18. Mai 1959 in Stuttgart[1]; † 12. September 2009 in München) war ein deutscher Manager und Mitglied im dreiköpfigen Vorstand des &#8230; ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>
<div>
<blockquote>
<div id="c4c9131d02486843f2ae6e_input"><strong>Dominik  Florian Brunner</strong> (* 18. Mai 1959 in Stuttgart[1]; † 12. September 2009  in München) war ein deutscher Manager und Mitglied im dreiköpfigen  Vorstand des Ziegelherstellers Erlus in Neufahrn in Niederbayern.  Am 12. September 2009 verstarb er in Folge einer gewalttätigen  Auseinandersetzung mit zwei Jugendlichen am Münchener S-Bahnhof Solln an  Herzversagen, nachdem er zuvor vier Schüler vor diesen Jugendlichen  schützen wollte. Postum wurden ihm zahlreiche Ehrungen für Zivilcourage  zuteil.</div>
</blockquote>
</div>
</div>
<p>Passend zu folgendem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dominik_Brunner" target="_blank">Auszug von Wikipedia</a> testete <strong><a href="http://www.stern.de/tv/sterntv/der-zivilcourage-test-von-stern-tv-wer-hilft-wer-schaut-weg-1603885.html" target="_blank">SternTV in Cottbus</a></strong> einige Szenarien, in denen <em>Opfer</em> dringend Hilfe <span style="text-decoration: line-through;">brauchen</span> gebraucht hätten.</p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="aligncenter" title="gewalt" src="http://images.pixelio.de/data/media/12/Gewalt.jpg" alt="" width="218" height="292" /></p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">Der Streit schaukelt sich hoch, doch niemand reagiert. Plötzlich stehen  zwei Frauen auf &#8211; aber nicht, um zu helfen, sondern um sich in  Sicherheit zu bringen.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>Fakt ist: Kaum jemand hilft!</strong></p>
<p style="text-align: left;">Ob Frauen, ältere Personen oder Männer. Egal wie alt oder groß sie waren oder welches Geschlecht die Opfer hatten.</p>
<p style="text-align: left;">Die Hilfsbereitschaft, die<strong> Zivilcourage der umstehenden Zeugen ging fast gegen Null.</strong></p>
<blockquote><p>&#8222;Es ist schwer, sich zur Zivilcourage zu überwinden, weil es keiner  gewohnt ist, öffentlich Gewalt zu sehen&#8220;, erklärt die Psychologin Anne  Frey.</p></blockquote>
<p>Doch woran liegt das, wenn in den vergangenen Jahren immer wieder Fälle von Gewalt in der Öffentlichkeit diskutiert werden? Wenn Menschen sterben, weil sie helfen wollen?</p>
<p><strong>Sollte die Bevölkerung inzwischen nicht soweit sensibilisiert sein, dass Zivilcourage wieder ins Zentrum des Geschehens rückt?</strong></p>
<blockquote><p>Der deutsche Begriff Zivilcourage – der beides umfasst – wird schon 1864 von Otto von Bismarck  erwähnt. Beschrieben ist eine Szene, in der Bismarck einem Verwandten vorwarf, ihn in einer Debatte des Preußischen Landtags nicht unterstützt zu haben. Er wird mit den Worten zitiert: „Mut auf dem Schlachtfelde ist bei uns Gemeingut, aber Sie werden nicht selten finden, dass es ganz achtbaren Leuten an Zivilcourage fehlt“ (zitiert nach v. Keudell, 1901).</p></blockquote>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="aligncenter" title="bahn" src="http://images.pixelio.de/data/media/39/zugabteil.jpg" alt="" width="304" height="202" /></p>
<p><strong>Doch wie würden wir reagieren?</strong> Was, wenn vor uns im Bus oder in der Bahn <strong>eine junge Frau oder ein älterer Mann angegriffen, sexuell belästigt</strong> oder anderweitig <strong>durch dritte Personen gefährdet</strong> wird?</p>
<p>Dazwischen gehen? Hilfe holen?</p>
<p>Aber riskiert man durch sein Eingreifen nicht sein eigenes Leben? <strong>Wie sollte man richtig reagieren?</strong></p>
<p><em><strong>Wichtig ist in erster Linie, sich nicht selbst in Gefahr zu bringen.</strong></em></p>
<p>SternTV nennt in seinem Bericht einen <em>6-Punkte-Plan</em>, der <strong>praktische Regeln für mehr Zivilcourage</strong> aufzeigt.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">1. Ich helfe, <strong>ohne mich selbst in Gefahr</strong> zu bringen.<br />
2. Ich fordere andere <strong>aktiv und direkt</strong> zur Mithilfe auf.<br />
3. Ich beobachte genau und <strong>präge mir Tätermerkmale ein</strong>.<br />
4. Ich <strong>organisiere Hilfe</strong> unter 110.<br />
5. Ich <strong>kümmere mich</strong> um Opfer.<br />
6. Ich stelle mich als <strong>Zeuge zur Verfügung</strong>.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Wart ihr schon mal in einer Situation, in der ihr Hilfe brauchtet? <strong>Wie hat euer Umfeld reagiert?</strong></p>
<p style="text-align: left;">Oder brauchte schonmal jemand Hilfe, als ihr in der Nähe wart? <strong>Was habt ihr getan?<br />
</strong></p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>Das Fazit des <em>stern</em> TV-Tests</strong>: Ein Jahr nach dem Tod von Dominik  Brunner gibt es Menschen, die eingreifen, wenn es zu gewaltsamen  Auseinandersetzungen kommt. In unserem Experiment waren das  hauptsächlich Frauen. Doch der <em>stern</em> TV-Test zeigt auch: Noch  viel zu oft kommt niemand dem Opfer zur Hilfe. Viel zu oft schauen  Passanten nur zu, anstatt zu helfen.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>Mehr Informationen und den ganzen Bericht</strong> findet ihr <a href="http://www.stern.de/tv/sterntv/der-zivilcourage-test-von-stern-tv-wer-hilft-wer-schaut-weg-1603885.html" target="_blank">direkt bei SternTV unter diesem Link</a>.</p>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 1146px; width: 1px; height: 1px; overflow: hidden; text-align: center;"><span>Sechs-Punkte-Plan</span> Die Polizei hat sechs praktische Regeln für mehr Zivilcourage zusammengestellt, die jeder anwenden kann:</p>
<p>1. Ich helfe, ohne mich selbst in Gefahr zu bringen.<br />
2. Ich fordere andere aktiv und direkt zur Mithilfe auf.<br />
3. Ich beobachte genau und präge mir Tätermerkmale ein.<br />
4. Ich organisiere Hilfe unter 110.<br />
5. Ich kümmere mich um Opfer.<br />
6. Ich stelle mich als Zeuge zur Verfügung.</p></div>
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