Wie sicher ist eine digitale Geldbörse wirklich?

Folgt man der neuesten Schätzung von Future Market, so könnte der E-Payment-Markt demnächst ordentlich an Volumen zulegen. Mit neuen E-Payment-Lösungen wollen nun digitale Service-Provider wie auch Betreiber von Online Shops die Customer Experience verbessern und auch die Kaufentscheidung positiv beeinflussen.

Kauf auf Rechnung bleibt die beliebteste Bezahlmethode

Befasst man sich mit den Studienergebnissen der EHI, so wählt der Großteil der Konsumenten immer noch den Kauf auf Rechnung, wenn etwas im Internet bestellt worden ist. Dahinter befinden sich PayPal und die Abbuchung per Lastschrift. Bei genauerer Betrachtung mag die Reihenfolge keine Überraschung sein. Das Lastschriftverfahren ist in Deutschland nicht nur eine seit Jahrzehnten bestehende Tradition, sondern steht auch für Sicherheit.

Denn mit SEPA Direct Debit gibt es hier auch einen tatsächlichen Schutz für die Verbraucher. Mittels IBAN und Mandat wird die Transaktion nämlich nicht direkt über das Bankkonto geführt, sondern bleibt unberührt, sofern einmal die Bankkarte verloren gegangen ist oder gestohlen wurde. Denn hier kommt die 3D Secure-Technologie zum Einsatz, die in erster Linie darauf abzielt, jeden Zahlungsvorgang durch eine Verbraucherauthentifizierung abzusichern.

Kunden geht es auch um den Datenschutz

Verbraucher verlangen einen einfachen, reibungslosen wie auch sicheren Zahlungsvorgang, der sie vor etwaigen Betrügereien schützt. Das ist wohl auch der Grund, warum man sich noch immer verstärkt mit dem Thema Lastschriftverfahren befasst oder sich auch für PayPal entscheidet. Denn PayPal bietet ein umfangreiches Sicherheitspaket – das geht hier sogar soweit, dass über den Käuferschutz garantiert wird, dass man sein Geld zurückbekommt.

Es geht den Kunden aber auch um die Frage, wie mit den Daten umgegangen wird. Denn im Zuge der Entscheidung, für welchen Bezahlvorgang man sich letztlich entscheidet, beeinflusst auch die Datenabfrage. Weil sensible Daten, dazu gehören unter anderem persönliche Informationen, nur in den seltensten Fällen gerne angegeben werden.

Wie sicher ist die Blockchain?

Befasst man sich mit dem Thema Kryptowährungen, so beispielsweise, weil man über Immediate Edge Geld investiert oder über eine andere Plattform direkt Bitcoins gekauft hat, so wird man mit Sicherheit schon einmal etwas von der sogenannten Blockchain gehört haben. Dabei handelt es sich, so zumindest die Krypto-Fans, um eine ausgesprochen sichere Technologie, die – so die Experten – aber noch in den Kinderschuhen steckt.

Das Potential ist enorm. Das wird einem vor allem dann bewusst, wenn man sich mit Smart Contracts, also den intelligenten Verträgen, befasst. Jedoch überzeugt die Technologie auch im Bereich der digitalen Portemonnaies. Wer nämlich sein Geld in die Kryptowährung Bitcoin investiert, der braucht eine sogenannte Wallet, um den Bestand verwahren wie verwalten zu können, aber auch Coins an andere Personen transferieren zu können.

Aber das Potential ist nicht nur enorm, wenn man sich mit der Möglichkeit der digitalen Portemonnaies befasst. Blickt man auf die letzten Prognosen, so scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis der Bitcoin den nächsten Höhenflug erlebt. Denn nachdem man von 3.000 US Dollar (Januar 2019) auf fast 14.000 US Dollar (Ende Juni 2019) gestiegen ist, folgte dann der Absturz auf 7.500 (September/Oktober 2019) – nun konnte sich der Bitcoin etwas erholen (November: 9.000 US Dollar). Das sogenannte Bitcoin Halving, das für Mai 2020 erwartet wird, könnte für den nächsten ordentlichen Preisanstieg sorgen.


Worauf Nutzer achten müssen

Digitale Geldbörsen sind ausgesprochen sicher – sofern der Nutzer ein paar Aspekte berücksichtigt. Erwirbt man Coins einer Kryptowährung und belässt diese in der Wallet auf der jeweiligen Börse, so besteht natürlich die Gefahr, dass hier im Zuge eines Hackerangriffs das Ersparte gestohlen wird. So auch, wenn man eine Online-Wallet nutzt.

Eine interessante und vor allem auch recht sichere Möglichkeit, stellt die Paper Wallet dar. In diesem Fall werden die Zugangsdaten auf ein Blatt Papier gedruckt. Hier ist ein Hackerangriff unmöglich. Problematisch ist nur der Umstand, wenn man das Papier verliert – in diesem Fall ist auch das Kapital, das in die Kryptowährung gesteckt wurde, verloren.

Eine weitere Möglichkeit ist die Hardware Wallet. Auf diesem USB-Stick ähnlichen Gerät werden dann die Coins gespeichert; Ledger mag hier zu den bekanntesten Herstellern gehören.

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Ich bin Hauke. Blogger, Texter, Papa. Ich blogge hauptsächlich hier auf tagestexte.de. Zudem findet man mich auf Facebook, Twitter und Google+.

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