Warum ist ein MacBook Pro so verdammt teuer?

Bereits vor einigen Wochen brach bei meinem drei Jahre alten LG-Notebook das rechte Monitorscharnier, sodass ich den Laptop nun nicht mehr zu- beziehungsweise aufklappen kann. Das ist zwar ärgerlich, aber nicht weiter schlimm, da ich eh schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken spiele, mir ein neues Gerät zuzulegen. Immer wieder stoße ich bei dieser Suche auf das MacBook Pro von Apple.


(Foto: berlin-pics  / pixelio.de)

Zwar bieten auch andere Hersteller wie Dell leistungsfähige Notebooks an, die nach den eigenen Wünschen nachkonfiguriert werden können, aber eigentlich ist meine Entscheidung bereits gefallen. Das MacBook Pro 15″ mit 2GHz, 4GB RAM und 500GB HDD Festplatte soll es werden. Das Einzige was mich stört: der Preis! Round about 1.600 € für ein Notebook! Das ist eine Menge Geld! Da frage ich mich natürlich, warum das MacBook Pro so verdammt teuer ist?!

Klar, es ist von Apple. Man zahlt sicherlich zu einem bestimmten Teil die Marke mit, das ist ganz klar. Dennoch die Frage: Ist der Preis gerechtfertigt? Zumal Apple auch nur zwölf Monate Herstellergarantie bietet. Und einige weitere Fragen sind offen. Braucht man zusätzliches Zubehör oder unterstützt das MacBook Pro meine aktuelle Hardware ohne Probleme? Wie sieht es mit der Kompatibilität des Betriebssystems aus? Werden alle Programme, die ich aktuell unter Windows 7 nutze auch bei Apple unterstützt? Braucht man den Geräte-Schutz wirklich oder ist das nur Geldmache? Fragen über Fragen.

Mit meinem LG-Notebook war ich soweit eigentlich ganz zufrieden. Lediglich die minderwertige Wärmeleitpaste führte oftmals zu einer Überhitzung, sodass das Notebook ab und an einfach aus ging. Mit dem gebrochenen Scharnier kann ich zwar noch arbeiten, aber ein Transport zur Uni oder an andere Orte ist so ziemlich unmöglich. Fest steht daher: Ein neuer Laptop, ein neues MacBook Pro muss her! Und sofern ihr mir vielleicht noch die eine oder andere Frage beantworten könnt, bestelle ich mir schnellstens ein entsprechendes Exemplar.

Ja oder ja? Oder vielleicht doch ein Nein? Ich bin gespannt.

9 Gedanken zu “Warum ist ein MacBook Pro so verdammt teuer?

  1. Lieber Oggy!
    Von mir als Mac-User aus Leidenschaft und Überzeugung natürlich ein klares Ja!
    Der hohe Preis ist gerechtfertigt durch die hervorragende Verarbeitung und die ganze Plattform “Mac”, die dir danach offen steht. Gerade heute erschien OS X Lion, Apple hat also sein Betriebssystem mal wieder auf den neuesten Stand gebracht und nicht selten wird gerade die gute Software beim Preiseüberschlagen vernachlässigt.
    Sicher gibt es auch unter Windows was dazu – mindestens natürlich Windows selbst. Aber das kann leider nicht mithalten mit OS X. Das Betriebssystem arbeitet effizienter mit der Hardware, die ihr gegeben wird. Somit kann ein Apple-Rechner bereits mit weniger “Leistung auf dem Datenblatt” durchaus bei Windows mithalten.

    Nicht zuletzt ist es aber eine Glaubensfrage, inwiefern dich die Mac-Plattform überhaupt anspricht. Es ist schließlich auch eine Umstellung, sich auf das neue OS einzustellen, zu sehen ob man entsprechende Software findet usw.

    Ich habe mich vor anderthalb Jahren dazu entschlossen und es bis jetzt nicht einen einzigen Tag bereut. Mac OS ist großartig und mein MacBook Pro 13″ hält im Uni-Alltag vor allem von der Akkuleistung her deutlich länger durch als die Windows-Mühlen der Kommilitonen.

    Selbst wenn man mal Probleme hat, oder Software sucht sind die Mac-User sehr hilfsbereit und man findet immer was man braucht. Meine Empfehlung also: Tu es, du bereust es bestimmt nicht! :)

  2. Ich bin zwar kein Nutzer von Macbooks, aber so von dem was ich mitbekommen habe:

    - VGA und DVI brauchen extra Adapter, da am Macbook nur ein Apple eigener Anschluss vorhanden ist. Kosten so ca. 29 Euro, das Stück. :)

    - Windows Programme werden wohl unter OS X nicht laufen. Das liegt aber in der Natur der Sache. BMW Zubehör wird ja auch nicht automatisch in einem Ford eingebaut (da verschiedene Formen und Normen).
    Es gibt aber Bootcamp, womit du problemlos Windows neben OS X installieren kannst. Eventuell gibt es auch ein Modus, wo du Windows direkt im OS X hast und somit fast nativ die Programme ausführen kannst.

    - Der Geräteschutz macht teilweise schon Sinn, da alles irgendwann auch kaputt geht.

    - Zum Preis: Für die Verarbeitung und das edle Design ist es wohl ganz in Ordnung, wenn auch etwas überteuert. Aber ist eben ein angebissener Apfel. :) Aber auch das System soll ganz brauchbar sein!

    - Allerdings sind Ersatzteile wie Netzteil (90 Euro) und Batterie (sofern überhaupt möglich) auch sehr teuer.

    Aber frag doch mal den http://www.applejünger.de/ oder andere.

  3. Das Problem kenne ich nur zu gut, die gleichen Fragen stellte ich mir auch. Denn für den Kurs bekomme ich zwei “normale” Notebooks. Bin auf Antworten gespannt.

  4. Gerade zufällig über Twitter auf deinen Eintrag gestoßen. Ja, wieso zum Teufel sind diese Teile so sau-mäßig teuer!?! Das ist echt zum kotzen, vor allem, da mein weißer Mac demnächst abschmiert.
    Entweder man verdient gut oder spart (vor allem als Student) mehrere Monaten drauf :-/

  5. Hallo Oggy,

    Mein Vater und mein Schwesterherz besitzen ein MacbookPro, nicht weil sie das beste Preis-Leistungs-Verhältnis haben, sondern weil sie einfach und unkompliziert zu bedienen sind.
    Besonders in Geschäften, wo Personen außerhalb des IT-Bereiches arbeiten, wird grundsätzlich mit Appleprodukten gearbeitet, hier gibt es weniger Komplikationen, Startupschwierigkeiten und die wichtigsten Sachen sind bereits auf dem Rechner, die Software ist Idiotensicher und die Systemempfindlichkeit ist deutlich geringer.

    Allerdings ist das eben der Preis eines “beschränkten” Horizontes, der gewisse Funktionen und Optionen, und damit auch eine höhere Leistung verhindert.
    Wenn man Zeit und Nerven auf deinen Windows 7 hat, dann sollte man sich ein Laptop kaufen, das dafür komfortable ist, wenn man etwas “einfaches” und “unkompliziertes” haben möchte, dann empfehle ich das Applegerät!

    lg Th3lastgam3r

  6. Einfache Frage, einfache Antwort ;-)

    Angebot und Nachfrage. Genug Leute kaufen es für den genannten Preis. Kein Mensch zwingt dich mit vorgehaltener Waffe ein Macbook zu kaufen. Wenn du 1600€ dafür ausgibst bist du ja schließlich der festen Meinung es sei mehr wert als dein Geld. Du kaufst das Macbook ja nicht um dich danach schlechter zu fühlen.

    Die realität kann so böse klingen, ist aber nicht böse gemeint :D

    Schöne Grüße aus dem Silicon Valley,
    Tim

  7. Wir haben alle Rechner ausgetauscht gegen Macs, Laptop, Workstation etc.
    Dei Programme die Du jetzt auf Deinem Windows 7 nutzt, kannst natürlich nicht mehr verwenden. Außer Du entweihst den Mac und installierst ein Bootcamp welches Dir die Nutzung von Windows auf gesonderter Partition erlaubt.

    Es gibt dennoch hier und da Überraschungen. So wunderte es mich, daß ich auf der Sicherungsfestplatte zwar lesen, aber nicht mehr schreiben konnte. NTFS sei Dank.
    Auch ich war mir sicher, daß meine Photoshop und Dreamweaver Version auf BEIDEN Systemen liefen – dem war nicht so. Eine kostspielige Möglichkeit auf das neue Paket aufzustufen …

    Aber: mach es, wirst glücklich sein! Empfehle nie wieder ein anderes System als Apple OS!

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