Wie geht es weiter mit der Weltwirtschaft? – Euro, Arbeitslosigkeit und Goldpreis

Bereits vor einiger Zeit hatte ich ein wenig darüber spekuliert, was passieren könnte, wenn Griechenland aus dem Euro aussteigen sollte. Inzwischen sieht es tatsächlich so aus, als wenn Griechenland den harten Sparkurs fortsetzen will und zudem heißt es aus Athen, dass man das geliehene Geld definitiv zurückzahlen möchte. Griechenland ist kein armes Land, es wurde nur falsch gemanaged – so Staatschef Papandraeou vor einigen Tagen. Das mag stimmen – aber ist es möglich, die klamme Nation mit den gleichen Regierungsmännern aus der Krise zu führen?

(Foto: Günter Havlena  / pixelio.de)

Fakt ist: Deutschland unterstützt den erweiterten Euro-Rettungsschirm EFSF mit 211 Milliarden Euro. Dies sind 88 Milliarden Euro mehr als bisher geplant gewesen war. Wenn man bedenkt, dass die Gesamtsumme des Rettungsschirmes bei 440 Milliarden Euro liegt, wird deutlich, dass die Bundesrepublik hier eine riesige Last auf sich nimmt und beinahe die Hälfte alleine schultert.

Ich bin gespannt, wie sich die Finanznachrichten weiter entwickeln und welche Hürden als nächstes auf den Euro zukommen werden. Zusätzlich wurde heute die Prognose veröffentlicht, dass die Arbeitslosenzahlen in Deutschland in den nächsten Monaten wohl nicht weiter sinken werden. Ein Ende des Job-Booms wurde vorhergesagt. Auch hier bleibt also abzuwarten, ob die schwarz-gelbe Regierungskoalition ihr Ziel von weniger als 2,5 Millionen Arbeitslosen erreichen kann.

Im Rohstoffhandel kam es außerdem zu einem Preisrutsch. Im September sank der Preis für Kupfer und Öl deutlich. Ebenso geriet der Goldpreis unter Druck. Durch die anstehende Hochzeitssaison in Indien – ja, die scheint es tatsächlich zu geben – könnte das Edelmetall aber wieder teurer werden.

Ein Blick in die Weltwirtschaft bleibt also immer spannend. Interessiert ihr euch für Wirtschaftskrise, Rettungsschirm und Goldpreis? Oder rauscht die wirtschaftliche Entwicklung an euch vorbei?

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