Die HuffPost Deutschland ist online!

HuffPo bei TwitterSeit 10.10 Uhr am heutigen Donnerstag ist sie da: die Huffington Post Deutschland. Das deutsche Pendant zur viel diskutierten US-Plattform, die zwar Redakteure beschäftigt, dabei aber auch auf Blogger als kostenlose Content-Lieferanten zurückgreift. Das gleiche Prinzip soll auch in Deutschland zum Erfolg führen: mit Cherno Jobatey als Vorturner und prominenten Autoren wie Boris Becker und Ursula von der Leyen startete die HuffPo heute um kurz nach 10 Uhr. Im schlichten Gewand, mit massig Content und einer bunten Themenvielfalt.

Und die Diskussionen der vergangenen Wochen reißen auch heute nicht ab. Gestandene Magazine und Redaktionen nehmen das virtuelle Blatt bereits jetzt auseinander, auf der anderen Seite gibt es zahlreiche Förderer und Promoter für das neue Onlinemagazin. Beim ZDF verhält es sich recht neutral, man ist versucht, der HuffPo eine Chance zu geben – zumindest ist es meine Meinung, wenn ich den entsprechenden Artikel dort deuten sollte.

Bei Facebook: nur ein Thema. Die Huffington Post Deutschland. Gleiches bei Twitter. Die Huffington Post Deutschland rangiert hinter dem Blitzmarathon auf Platz 2 der beliebtesten Themen. Das Netz ist voll von Diskussionen und Meinungen rund um die Huffington. Ich selber habe mir noch kein genaues Bild gemacht. Die ersten Inhalte wirken fundiert und bieten Abwechslung, das ist klar. Aber wie geht es weiter?

Huffington Post Deutschland ist online

Engagement bei der HuffPo DE

Auch ich wurde angefragt, ob ich für die deutsche Huffington Post schreiben möchte. Unentgeltlich. Versteht sich. Klar. Ich habe zugestimmt. Zwar habe ich bislang nicht die Reichweite wie eine Stefanie Bamberg oder Sascha Pallenberg, auch will ich keinesfalls sämtliche Ideen und Artikel bei der HuffPo deponieren. Das würde mich letzten Endes keinerlei Mehrwert bieten. Aber der ein oder andere Artikel wird dort auch von mir zu lesen sein. Derzeit warte ich auf den Autoren-Zugang, ein erstes Thema schwebt bereits vor meinen Augen.

Bloggen für die HuffPo Deutschland

Und die Frage ist: Warum auch nicht? Warum soll man einem neuen Medium keine Chance geben, auch wenn das System dahinter ein wenig anders erscheint? Letzten Endes verspreche ich mir davon mehr Reichweite. Vielleicht nicht unbedingt und ausschließlich als Blogger – aber auch im Texter-Bereich kann die Präsenz bei der HuffPo möglicherweise nützlich und sinnvoll sein. Mehr als ausprobieren kann man es ja nicht. Und wenn es nicht so klappt wie ich es mir vorstelle – dann kann ich die Tätigkeit dort auch ebenso schnell wieder beenden.

Ich jedenfalls bin sehr gespannt, inwieweit sich die HuffPo DE etablieren und durchsetzen kann und welchen Weg sie einschlägt.

Themenvielfalt, Blogger und redaktionelle Inhalte

Bisher finde ich vor allem den Mix aus verschiedenen Themen(bereichen), Kolumnen und den redaktionellen Inhalten sehr vielversprechend. Dazu kommt mit dem Blogger-Bereich ein Aspekt, der am Ende insbesondere die Nischen abdecken kann und wird. Wenn es denn so läuft, wie es sich das Team der Huffington Post so vorstellt. Und damit das gelingen kann muss Qualität ebenso geliefert werden die Quantität. Und es bedarf Lesern und Menschen, die dem neuen Format offen und aufgeschlossen gegenüber stehen.

Gehört ihr dazu? Was haltet ihr vom Prinzip der HuffPo in Deutschland? Seid ihr dabei, verfolgt ihr die Diskussionen?

(Grafiken: Huffington Post Deutschland, Twitter)

Hauke

Ich bin Hauke. Blogger, Texter, Papa. Ich blogge hauptsächlich hier auf tagestexte.de. Zudem findet man mich auf Facebook, Twitter und Instagram.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.