Phobien – auch Stars leiden darunter

Ich selbst würde mich als einen Menschen mit wenig Ängsten bezeichnen. Im Gegenteil, ich bin sogar recht mutig. In meiner Umgebung gibt es jedoch viele Menschen mit Phobien. Oft kann man als Außenstehender diese nicht nachvollziehen, zumal es Phobien sind, mit denen man nie konfrontiert wird. Das geht zum Teil so weit, dass ein Freund selbst Schlangen und Spinnen nicht einmal im Fernsehen sehen kann. Ich gehe respektvoll mit der Situation um und schalte dann weg. Das ist aber nicht bei jedem so: Des einen Leid ist manchmal des anderen Freud

(Grafik: Altmann/Shape:photoshopgraphics.com  / pixelio.de)

Wie viele Menschen leiden unter Phobien?

Das Wort „Phobie“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Angst“. Statistiken zufolge treten generalisierte Angstzustände bei 5% der Frauen und bei 4% der Männer auf. Phobien im eigentlichen Sinne zu gleichen Anteilen bei Männern und Frauen (2%). Daneben gibt es noch andere „psychisch bedingte“ Angstzustände wie z.B. der Zwang (z.B. sich ständig die Hände waschen zu müssen).

Die häufigsten Phobien

Zu den häufigsten Phobien zählen:

  • Blutangst
  • Flugangst
  • Höhenangst
  • Platzangst
  • Infektionsangst
  • Krankheitsangst
  • Prüfungsangst und
  • Tierphobien

In meiner Umgebung kommen insbesondere Tierphobien (Spinnen, Hunde, Schlangen) häufiger vor. Dabei erkennen die meisten Menschen, dass ihre Phobie grundlos ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Stadtmensch einer Schlange außerhalb des Zoos begegnet, ist minimal.

Auch Stars leiden unter Phobien

Auf der Suche nach berühmten Persönlichkeiten mit Phobien bin ich im Lifestyle-Magazin Mondaine fündig geworden. Die Seite bietet alles Mögliche zu Stars, aber auch zu anderen Lifestyle Themen wie Fashion, Beauty & Wellness. Alles recht übersichtlich und ansprechend.

Stars haben wiederum Phobien, die zum Teil recht ungewöhnlich sind. Klar, sind ja auch außergewöhnliche Persönlichkeiten. Daher sind auch ihre Phobien extraordinär. Der Schauspieler Orlando Bloom hat zum Beispiel Angst vor Schweinen, Katie Holmes vor Waschbären und die Sängerin Rihanna – man kann sich das kaum vorstellen – vor Fischen. Verhältnismäßig „normal“ erscheinen da noch die Phobien von Madonna (Gewitter), Jennifer Aniston (Flug) und Tobey Maguire (Höhenangst).

Die Behandlung von Phobien

Die meisten Menschen leiden nicht ständig unter ihren Phobien. In der Psychoanalyse wird die Phobie als das Ergebnis eines verdrängten Konfliktes angesehen und wird daher nicht direkt in der Therapie behandelt. Der Psychoanalytiker versucht z.B. mithilfe von Traumdeutung diesen Konflikt zu orten, der von der phobischen Person auf ein anderes Objekt (z.B. Tier) projeziert wird.

In der Verhaltensforschung glaubt man, dass man sich Phobien angelernt hat. In Verhaltenstherapien werden nach Entspannungsphasen verschiedene Angstsiuationen durchgespielt. Am Ende wird der Patient oft auch mit einer realen Situation konfrontiert. Ziel ist es, diese Phobie wieder zu „entlernen“ bzw. besser damit umzugehen. In der Praxis ist dies nachweislich die beste Technik.

Welche Phobien man selbst oder andere besitzen; es gilt stets respektvoll damit umzugehen und ggf. Hilfe zu suchen.

Habt Ihr Phobien? Wie fühlt Ihr Euch in dieser bestimmten Situation?

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