Wie ich wohl in Streetwear aussehen würde?

By | 28. August 2012

Ich bin ja eigentlich überhaupt nicht der Typ, der in Streetwear durch die Straßen marschiert und dabei eventuell noch alten Mütterchen Angst einjagt. Streetwear ist an sich ja schön und gut und jeder der sie tragen möchte, sich damit identifiziert oder darin wohl fühlt kann das auch gerne tun. Ich selbst kleide mich aber in der Regel lieber sportlich – Jeans, Shirt oder Freizeithemd, dazu bequeme, passende Schuhe und fertig. Ich bin nicht auf Kleidung als Statussymbol angewiesen, muss aber schon zugeben, dass mich eine gewisse Jeans-Marke schon lange Zeit in ihren Bann zieht.

Trotzdem kam mir die Tage die Frage in den Sinn, wie ich wohl in Streetwear aussehen würde. Ich hatte viel zu tun und eigentlich keine Zeit für Gedanken an solche Dinge, aber irgendwie ist es dann ja immer so. Wenn ich mir beispielsweise die Klamotten von Karl Kani bei Hoodboyz.de anschaue und darüber nachdenke, dass ich mit 15, 16 Jahren auch mal eine Hose dieser Marke besessen und getragen habe, kann ich mir da ehrlich gesagt nicht vorstellen, wie das gewirkt haben mag.

Und wenn ich mir nun vorstelle, dass meine Hose in den Kniekehlen hängt, das Shirt zwei bis drei Nummern zu groß ist und meine Kappe mir ständig den Blick in die Welt versperren würde – naja, nicht so ganz mein Fall. Wie gesagt, ich akzeptiere jede Person, die sich so kleidet aber ich selbst möchte und brauche das nicht. Leben und leben lassen…

Wie seht ihr das? Tragt ihr Streetwear? Was gefällt euch daran, was nicht?

(Foto: Fionn Große  / pixelio.de)

2 thoughts on “Wie ich wohl in Streetwear aussehen würde?

  1. Mathias Assmann

    Früher habe ich auch Baggy-Jeans und lange Pullover getragen. Sah auch gar nicht ‘mal so schlecht aus, aber es hat irgendwie nicht ganz zu mir gepasst, schließlich war ich weder schwarz, noch habe ich besonder viel Rap gehört. Nun hat sich das Thema aufgrund von Anzug-Dresscode etc. eh geändert. Naja, manchmal würde ich trotzdem gerne die alten Klamotten aus dem Schrank holen …

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  2. Pingback: Designermode: Boutiquen sind out, das Internet ist in | :: Tagestexte

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