Nebengewerbe als Blogger: Was muss beachtet werden?

Schon seit längerer Zeit spielte ich mit dem Gedanken, ein offizielles Gewerbe anzumelden. Alleine schon aus dem Grund, meine Adsense- und Affiliate-Einnahmen ordentlich ausweisen zu können. Aber auch aus dem Grund, da ich noch einige kleine und größere Geschäftsideen habe. Da ist ein Gewerbeschein durchaus sinnvoll und der Aufwand hierfür ist auch nicht allzu hoch.

 (Foto: s.media  / pixelio.de)

Da ich Student bin und Bafög beziehe, muss ich natürlich einiges beachten, da ich nicht plane, einzig von meinen gewerblichen Tätigkeiten zu leben. Vielmehr möchte ich damit Weichen für die Zukunft stellen. Denn dann kann ich mir durchaus vorstellen, mein eigener Chef zu sein. Die Selbstständigkeit reizt mich schon seit einigen Jahren aber bis es gänzlich soweit ist, wird wohl noch einiges an Zeit vergehen. Bis dahin wird mein Leben wohl durch Bafög und kleinere Jobs finanziert.

Um seinen Bafög-Anspruch nicht zu verlieren bzw. einzuschränken, darf man nebenher maximal 400 Euro pro Monat hinzuverdienen. Entweder also ein 400 Euro-Job oder eben ein Nebengewerbe. Man kann natürlich auch beides kombinieren. Sobald man allerdings mehr als vierhundert Euro pro Monat dazuverdient, wird dies beim Bafög angerechnet. Aus dem Plan, mich auf den Seiten meines Wohnortes Oldenburg ein wenig zur Gewerbeanmeldung zu informieren, wurde dann schnell Realität.

Gewerbemeldungen können auch online vorgenommen werden:

Migewa online führt durch die notwendigen Formularfelder und leistet erklärende Hilfestellung. So können Rückfragen und Eingabefehler vermieden werden.

Eine Zeitersparnis ergibt sich durch die elektronische Übermittlung der Daten. Allerdings ist es bis auf weiteres noch erforderlich, das ausgefüllte Formular auszudrucken, zu unterschreiben und in Papierform an die Dienststelle zu schicken, da das Amt die Originalunterschrift für die Akten benötigt.

Online also. Damit hatte ich nicht gerechnet. Also machte ich mich ans Ausfüllen. Eine Firmenbezeichnung hatte ich rasch gefunden. Doch dann das Problem: Was für eine Gewerbeform nehme ich? Eine kurze Recherche ergab, dass ein Einzelunternehmen die beste Wahl ist. Persönliche Daten angeben, Adresse, Telefonnummer und der nächste Schritt:

Die Tätigkeitsbeschreibung. Dort sollte man zwar so genau wie möglich sein, jedoch immernoch den Spielraum offen halten, den man gegebenenfalls irgendwann einmal gebrauchen könnte. Nach kurzer Rückfrage bei Twitter entschied ich mich so für die Tätigkeitsbeschreibung Onlinedienstleistungen und Bürotätigkeit. Damit kann ich sowohl meine aktuellen Projekte sowie meine geplanten Tätigkeiten ausüben. Neben dem Bloggen und den Affiliate-Einnahmen kann ich durch den zweiten Aspekt Bürotätigkeit auch meine Texter-Fähigkeiten zur Geltung kommen lassen.

Als Nächstes muss der online ausgefüllte Antrag ausgedruckt, unterschrieben und zum zuständigen Gewerbeamt geschickt werden. Dies ist jedoch nur aufgrund der Unterschrift notwendig. Sämtliche Daten wurden bereits online übermittelt. Danach heißt es abwarten. rgendwann sollte dann auch die Steuernummer und der Gebührenbescheid eintrudeln. Immerhin 30,- € kostet das Anmelden eines Gewerbes in Oldenburg.

Habt ihr ein Gewerbe? Plant ihr eins? Welchen Geschäftszweig? Sofern es mir möglich ist, versuche ich natürlich auch eure Fragen zu beantworten.

Hauke

Ich bin Hauke. Blogger, Texter, Papa. Ich blogge hauptsächlich hier auf tagestexte.de. Zudem findet man mich auf Facebook, Twitter und Instagram.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.