RAZR i: Erste Erfahrungen – positiv und negativ

Das Motorola RAZR i ist nun schon fast wieder auf dem Rückweg. Durch eine Grippe am Anfang der Woche komme ich allerdings erst jetzt dazu, meine ersten Erfahrungen mit dem Android-Smartphone und Jelly Bean niederzuschreiben. Wie ich ja schon im ersten Artikel bemerkt habe, bin ich bisher mit Apple und iOS gut gefahren und spiele nicht mit dem Gedanken, einen dauerhaften Wechsel auf Android durchzuführen. Muss ich nicht, will ich nicht. Trotz dessen kann das RAZR i mit Android Jelly Bean aus meiner Sicht in einigen Punkten durchaus überzeugen.

Motorola RAZR i im Test

Als erster Aspekt wäre hier die wirklich erstklassige Akku-Laufzeit zu nennen. Am vergangenen Wochenende habe ich das RAZR i mit in die Heimat genommen und das Ladekabel bewusst zuhause gelassen. Von Samstag morgen bis Sonntag Abend sollte das Akku wohl reichen – dachte ich mir. Tat es auch. Letztlich konnte ich mir sogar bis zum Montagnachmittag Zeit lassen, ehe das RAZR i an die Steckdose musste. Mein iPhone 5 hingegen wollte bereits am Samstag wieder an den Strom – mag vielleicht auch an der anderen Nutzung liegen. Immerhin ist mein iPhone mein ständiger Begleiter. Für das RAZR i galt das im Testzeitraum in der seltensten Zeit.

In Sachen Usability bin ich aber weiterhin nicht von Android überzeugt. Mir wirkt das System zu zerfahren, zu unübersichtlich. Als Apple-User bin ich anderes gewohnt. Klare Strukturen, klar ersichtliche Möglichkeiten. Auch kann ich im iOS die Einstellungen für Apps bequem in den Einstellungen vornehmen, bei Android muss ich dies für jede App von Hand erledigen. Benutzerfreundlich ist das meiner Ansicht nach nur bedingt. Eine positive Eigenschaft ist allerdings das simple beenden von Apps. Mit einem Wisch lässt sich App für App aus dem aktiven System werfen, bei Apple muss ich hierzu doppelt den Homebutton klicken und dann jede App per Tap beenden.

Dies soll nun aber keine Gegenüberstellung von Apple und Android werden. Dazu habe ich mich viel zu wenig mit Android beschäftigt und das können andere Blogger und Schreiberlinge garantiert deutlich besser. Mir geht es vorwiegend um die Nutzbarkeit. Und als erstes Fazit nach einigen Tagen kann ich sagen: das Motorola RAZR i ist durchaus nutzbar und die Bedienung ist an sich recht simpel gehalten. Letztlich bleibt bei mir das iPhone allerdings klar vorne. Mal sehen, wie sich das RAZR i in den nächsten Tagen noch so machen wird.

Was zieht ihr vor? iPhone oder Android? Warum? Was gefällt euch besser?

Über Hauke 1176 Artikel
Ich bin Hauke. Blogger, Texter, Papa. Ich blogge hauptsächlich hier auf tagestexte.de. Zudem findet man mich auf Facebook, Twitter und Google+.

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