So entgeht man Wechselkurs-Abzocke im Ausland

EurozeichenVor Kurzem sah ich einen Beitrag im Fernsehen. Ahnungslose Touristen betraten in Prag (Tschechien) eine Wechselstube, nachdem sie gründlich die Wechselkurs-Tabelle vor dem Büro studiert hatten. Dort stand zum Beispiel, dass sie für 100 € 500 der einheimischen Währung erhalten würden.

Als die Touristen das Büro verließen, wurden sie danach gefragt, wie viel Geld sie erhalten haben. Spontan antworteten sie: Naja, 500! Tatsächlich hielten sie jedoch einen Betrag zwischen 450 und 470 in den Händen. Was war passiert?

Wechselstuben im Ausland rechnen z.T. mit einem anderen Wechselkurs ab als mit dem, den man im Währungsrechner sieht. Tatsächlich ist die Tabelle mit unterschiedlichen An- und Verkaufspreisen recht verwirrend. Zudem hat jede Stube seine eigenen Wechselkurse.

Und damit nicht genug. Viel schlimmer ergeht es den Touristen, die Geld auf der Straße gewechselt haben. Ihnen wurden ungarische Forint in die Hand gedrückt, was noch einmal weniger wert ist (z.B. 80 €) und in Tschechien natürlich nicht als Zahlungsmittel akzeptiert wird. Somit hat man innerhalb von wenigen Minuten 20 € in den Sand gesetzt. Der Trick: Als oberster Schein wird tschechisches Geld gezeigt. Alle weiteren darunter sind ungarische Geldnoten. Als Tourist kann man oft eh nicht Fremdwährungen auseinander halten.

Die Lösung: Fremdwährung vor dem Urlaubsantritt online bestellen und sicher abholen. Mit fairem Wechselkurs. Das geht zum Beispiel auf travelex.de. Zwar empfehlen einige Kreditinstitute Währung im Zielland zu erwerben. Aber die besagten Probleme sprechen dann doch für einen sicheren Wechsel vor Abreise. Dann beginnt der Urlaub nicht gleich mit einem bösen Erlebnis.

Wie sieht es bei Euch aus? Schon einmal ganz übel im Urlaub über den Tisch gezogen worden?

 

 

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