So helfen die Online-Games beim Englisch lernen

Onlinegames Lernhilfe„Kennst du viele Sprachen, hast du viele Schlüssel für ein Schloss.“ Der französische Philosoph Voltaire wusste bereits vor über 200 Jahren, wie wichtig es ist, nicht nur seine Muttersprache zu kennen. Eine Fremdsprache öffnet Türen zu anderen Kulturen und Traditionen und ist in der heutigen Zeit eine wichtige Grundlage für die Zukunft.

Um vor allem jungen Menschen nahezubringen, wie wichtig Fremdsprachen sind, hat die schwedische University of Gothenburg in Zusammenarbeit mit der Karlstad University eine Studie zum Thema Englisch lernen mittels Computerspiele durchgeführt. Es wurden 76 schwedische Schüler im Alter von 10 bis 11 Jahren befragt und deren Verhalten mit Hilfe von Fragebögen und Sprachlerntagebüchern untersucht. Die Pilotstudie lässt noch viele Faktoren außer Acht, es geht jedoch sehr klar hervor, dass das sogenannte extramural English (außerschulisches Englisch) einen positiven Einfluss auf das Sprachniveau von Schülern hat. Unter sprachgebundene Aktivitäten fallen digitale Spiele, vor allem MMORGs (engl. Massively Multiplayer Online Role-Playing Games, Online Rollenspiele mit mehreren Spielern), die zur Verbesserung der Fremdsprache beitragen. Auch Facebook und YouTube sind beliebte Freizeitbeschäftigungen (und nicht nur bei jungen Menschen). Auch Erwachsenen können Online-Spiele und eine Vielzahl von Portalen nutzen, um ihr Englisch aufzufrischen und zu verbessern. Es sind Online-Rollenspiele, virtuelle Pokerräume und viele andere interaktive Spiele im Internet zu finden. Beste Online Casinos, eine Übersicht kann man auch auf Casino-Basis.com finden, bieten auch Spiele wie Blackjack oder Roulette weltweit live an. Bei all diesen Spielen, bei denen mehrere Spieler gleichzeitig interagieren, trifft man oft auf Spieler aus der ganzen Welt, man kann ein paar Worte miteinander wechseln oder auch lange Konversationen durchführen, und ganz nebenbei seinen Wortschatz erweitern.

Aus der im Januar 2014 veröffentlichten schwedischen Studie geht wie erwartet hervor, dass es auch Unterschiede im Verhalten bei der Computernutzung gibt: die Jungen spielen weitaus häufiger Videospiele oder schauen Filme, Mädchen bevorzugen oft soziale Netzwerke wie Facebook. In der Tat verbringen Jungen 11,5 Stunden in der Woche vor Computerspielen, Mädchen im Schnitt nur 5,1 Stunden. Dafür holen sie aber mit 11,5 Stunden auf Facebook (Jungen „nur“ 8 Stunden) schnell wieder auf. Interessant, jedoch nicht allzu überraschend ist außerdem, dass unter den regelmäßigen Spielern hauptsächlich Jungen zu finden sind, unter den Nicht-Spielern hauptsächlich Mädchen. In jedem Fall hat die Studie aber gezeigt, dass außerschulische Aktivitäten auf Englisch etwa 7 Stunden pro Woche einnehmen. Das Vokabular wird um neue Wörter erweitert, man lernt neue Menschen kennen und es macht auch noch Spaß. Vor allem für junge Menschen (aber jedenfalls nicht nur für diese) scheint dies der beste Weg zu sein, spielerisch zu lernen.

(Foto: Image courtesy of Clare Bloomfield / FreeDigitalPhotos.net)

Hauke

Ich bin Hauke. Blogger, Texter, Papa. Ich blogge hauptsächlich hier auf tagestexte.de. Zudem findet man mich auf Facebook, Twitter und Instagram.

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