Wasserbetten: Die besten Tipps für den Kauf

Die Beliebtheit des Wasserbetts ist seit den 1970er-Jahren kontinuierlich angestiegen. Das Produkt kann somit auf einen beeindruckenden Siegeszug zurückblicken. Im Laufe der Zeit wurden die Wasserbetten dabei stetig weiterentwickelt, sodass heute auch die ehemaligen Kinderkrankheiten des Schlafsystems keine Rolle mehr spielen. 

Das Wasserbett zeichnet sich gegenüber anderen Schlafsystemen durch zahlreiche Vorteile aus, zu denen unter anderem eine sehr lange Haltbarkeit, eine wohltuende Wärme, ein angenehmer Liegekomfort ohne jegliche Druckpunkte und eine umfassende Stützung des gesamten Körpers gehört. 


Vor dem finalen Kauf eines Wasserbetts stellen sich seine zukünftigen Besitzer dennoch viele Fragen. Der folgenden Artikel findet auf diese eine Antwort und hält so wertvolle Tipps und wissenswerte Informationen für die Anschaffung des Wasserbetts bereit. 

Die Haltbarkeit eines Wasserbetts 

Wassermatratzen konnte im Rahmen von Tests unter Laborbedingungen bereits eine Haltbarkeit von beeindruckenden 40 Jahren bescheinigt werden. Eine Mindestlebensdauer von fünf Jahren wird jedoch von dem Großteil der Wasserbetthersteller ebenfalls garantiert. 

Die Lebenserwartung eines Wasserbettes gestaltet sich so wesentlich höher als bei anderen Schlafsystemen, jedoch ist dabei natürlich immer auch die Pflege und der Umgang mit der Wassermatratze entscheidend. 

Bei einem Kauf ist es außerdem wichtig, auf die Qualität der Schweißnähte und die Art des Vinyls zu achten. Handelt es sich um ein Softside-Wasserbett, sind daneben auch die Schaumrahmen einem gewissen Verschleiß ausgesetzt, allerdings lässt sich dieser Rahmen durchaus auch separat ersetzen. 

Die Geräusche des Wasserbetts 

Es muss keinesfalls befürchtet werden, dass von dem Wasserbett eine störende Geräuschkulisse ausgeht. Nachdem das Bett aufgebaut wurde, wird die Luft aus der Matratze herausgelassen, sodass sich das Wasserbett vollkommen geräuschfrei gestaltet. 

Daneben sorgt das Wasservolumen, der stabile Aufbau und das schwere Gewicht des Wasserbettes dafür, dass es stets fest an seinem Platz steht. Ein störendes Quietschen der Konstruktion, wie es von herkömmlichen Schlafsystemen oft bekannt ist, tritt so ebenfalls bei den Wasserbetten nicht auf. 

Wasserbett: Der Ein- und Ausstieg 

Wie sich der Ein- und Ausstieg in beziehungsweise aus dem Bett gestalten, ist stark von der jeweiligen Art des Wasserbettes abhängig. Besonders komfortabel zeigt sich in diesem Zusammenhang in der Regel ein Softside-Wasserbett. 

Besteht der Rahmen jedoch aus einer festen Konstruktion, wie es bei Hardside-Wasserbetten der Fall ist, kann ein wenig mehr Übung nötig werden, um sich aus dem Bett zu erheben oder sich in dieses hineinzulegen. 

Allerdings wird der Ausstieg aus dem Wasserbett generell dadurch erleichtert, dass die Wassermatratze eine integrierte Beckenunterstützung aufweist. 

Das Gewicht des Wasserbetts

Wie viel ein Wasserbett wiegt, ist stets von seinem individuellen Typ abhängig. Leichter sind so beispielsweise Schlauchsysteme, da diese ein geringeres Wasservolumen aufweisen. Ein typisches Wasserbett zeichnet sich jedoch durch ein maximales Gewicht von circa 210 Kilogramm pro Quadratmeter aus. 

Auch, wenn sich dieses Gewicht erst einmal eindrucksvoll anhören mag, so muss nicht befürchtet werden, dass das Wasserbett durch die Zimmerdecke bricht. Da sich die Verteilung des Gewichts überaus gleichmäßig gestaltet, bereiten die Wasserbetten den Deckenkonstruktionen in der Regel keine Probleme. 

Wasseraustritt aus dem Wasserbett

Da es sich. bei dem Wasserbett grundsätzlich um ein druckloses System handelt, muss sich nicht darum gesorgt werden, dass das Wasserbett platzen könnte. Sogar, wenn es zu einer Perforation der Matratze kommt, tritt das Wasser nur sehr langsam aus und sammelt sich in der Sicherheitswanne. 

Grundsätzlich ist jedoch das Risiko sehr gering, dass es überhaupt zu einem Wasseraustritt aus der Wassermatratze kommt, zumindest bei den Wasserbetten von europäischen Markenherstellern. 

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