Weltkatzentag: Wissenswertes rund um die Katz‘

Heute war (und ist noch) Internationaler Tag der Katze. Passend dazu hat die Katzenpsychologin Tina Krogull von meinekatzeundich.de einen Gastartikel verfasst. Darin beschreibt sie allerhand Wissenswertes rund um die Katze. Wer mag kann auch gerne auf ihrem Blog vorbeischauen.

Die Katze an sich

In deutschen Haushalten leben inzwischen mehr als 8 Millionen Katzen. Katzen gibt es in allen Formen, Farben und Größen – zumindest hat es den Anschein. Unterteilt werden die Katzenrassen in Kurzhaarkatzen, Halblanghaarkatzen und Langhaarkatzen. Der Ursprung aller Katzen geht auf die afrikanische Falbkatze – Felis silvestris lybica – zurück.

Charlie (9 Jahre)

Ein Zitat des amerikanischen Schriftstellers Mark Twain (1835-1910) – „Unter allen Geschöpfen Gottes gibt es nur eines, das sich keiner Versklavung unterwerfen lässt. Dieses eine ist die Katze.” – gibt ein wenig Aufschluss darüber, dass die Katze nie vom Menschen domestiziert worden ist, sondern es war die freie Entscheidung der Katze sich dem Menschen anzuschließen und mit ihm zu leben.

Sammy (10 Jahre)

Vom Verhalten her haben unsere Katzen noch viel von der Falbkatze. Die Falbkatze lebt in der Halbwüste und bekommt nicht immer die Möglichkeit Wasser als Flüssigkeit aufzunehmen. Sie nimmt daher über ihre Beutetiere die benötigte Flüssigkeitsmenge auf. Bei unseren Katzen fällt auf, sie trinken nicht oft. Katzen, die Nassfutter bekommen, nehmen darüber die Flüssigkeit auf. Kriegt eine Katze überwiegend oder nur Trockenfutter, muss genügend Wasser zur Verfügung stehen, denn Durst wie wir Menschen kennen Katzen nicht.

Der Jäger

Unseren Katzen sind, wie die Falbkatze auch, Einzelgänger bei der Jagd.

Auch die reinen Stubentiger sind von Natur aus Jäger. Die Jagd liegt allen Katzen mehr oder weniger „im Blut“. Spielen ist für die Katzen ein Ersatz für die Jagd. Es geht dabei aber nicht nur um das Spielen und Toben mit Artgenossen. Eine andere Katze passt nicht in das Beuteschema der Katze. Die Beute einer Katze ist in der Regel kleiner als die Katze selbst. Mäuse, Vögel und anderes kleines Getier sind die typische Beute einer Katze.

Spielen bietet eine gute Möglichkeit, die Beziehung zwischen Katze und Halter zu stärken und zu intensivieren. Der Halter sollte sich regelmäßig die Zeit nehmen, mit seiner/n Katze/n zu spielen. Es muss keine halbe Stunde am Stück sein, aber 5 – 10 Minuten sollten intensiv mit der Katze beim Spielen verbracht werden.

Tiffy (4 Jahre)

Die Sinne

Die Sinne der Katze sind auf ihr Leben als „Raubtier“ ausgerichtet. Katzen verfügen noch über weitere Sinne als nur Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Tasten. Nämlich den Gleichgewichtssinn und natürlich der Ortssinn, der Katzen die Fähigkeit selbst über große Entfernungen ihr Heim wiederzufinden verleiht.

Kommunikation

Katzen „kommunizieren“ auf vielfältige Weise mit anderen Katzen, aber auch mit uns. Diese Kommunikation durch den Schwanz der Katze ist keine bewusste Kommunikation, sondern eher ein „Stimmungsbarometer“ oder „Signalgeber“.

Der Katzenschwanz dient der Katze einerseits dazu im Sprung und im Fall die Balance zu halten und andererseits ist der Katzenschwanz ein Indikator für die unterschiedlichen Stimmungen der Katze aus.

Die Stellung und die Bewegung des Katzenschwanzes zeigen relativ deutlich, in welcher Stimmung die Katze gerade ist.

Markieren

Jede Katze hat auch ihr Revier. Jedes Katzenrevier, ob drinnen oder draußen, hat sichtbare und riechbare Grenzen. Die Revierkatze frischt regelmäßig die Grenzenmarkierungen auf, damit alle wichtigen Informationen für vorbeikommende Katzen auf dem aktuellsten Stand sind und die Grenzen nicht durch das Markieren einer anderen Katze verschoben werden.

Katzenwäsche

Katzen sind ausgesprochen reinliche Tiere und widmen sich täglich mindestens drei Stunden der Körperpflege. Also nichts mit „Katzenwäsche“, die umgangssprachlich eine schnelle, nicht sehr gründliche Körperpflege, wobei typischerweise wenig Wasser verwendet wird, meint.

Das Alter

Samson (18 1/3 Jahre, † 12.2006)

Unsere Katzen werden heute immer älter, denn die tierärztliche Versorgung ist inzwischen so gut, dass es häufig Katzensenioren gibt. Katzen ab dem 10. Lebensjahr werden als Senioren eingestuft.

Und genau wie bei uns Menschen können bei Katzen Alterserscheinungen auftreten. Ein Katzensenior wird länger brauchen, um nach dem Schlafen aufzustehen. Das Strecken wird etwas langsamer und intensiver sein. Auch lassen die Sinne der Katze nach. Hören und sehen ist nicht mehr unbedingt so gut, wie es in jungen Jahren noch war.

Die Katze an sich

Unsere Katzen begleiten uns im Alltag, sie sind Teil unseres Lebens und als Katzenhalter kann man sich durchaus glücklich schätzen sein Leben mit einem oder mehreren Stubentiger(n) teilen zu können.

Mögt ihr Katzen? Habt ihr eine oder mehrere Katze(n)? Was fasziniert euch an den Fellnasen? Oder mögt ihr Katzen überhaupt nicht?

Hauke

Ich bin Hauke. Blogger, Texter, Papa. Ich blogge hauptsächlich hier auf tagestexte.de. Zudem findet man mich auf Facebook, Twitter und Instagram.

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