Ich bin geimpft! – So lief die Erst-Impfung gegen COVID-19 | Corona Schutzimpfung

Heute Mittag war es soweit – ich hatte meinen ersten Termin für die COVID-19 Impfung! Als Kontaktperson einer Schwangeren konnte ich mich bereits im März auf die Warteliste für einen Impftermin setzen lassen, musste allerdings rund vier Wochen auf einen tatsächlichen Termin warten. Jetzt war es soweit und ich möchte dieses Ereignis dazu nutzen, euch von meinen Erfahrungen zu berichten. Heute gibts den Erfahrungsbericht rund um den Ablauf im Impfzentrum, in den kommenden Tagen werde ich dann sicherlich auch noch über mögliche Nebenwirkungen der Corona Schutzimpfung berichten.

Zunächst ein paar Fakten rund um meinen Termin zur besseren Orientierung.

Wann: Freitag, 9. April 2021, 12:15 Uhr – Wo: Impfzentrum Aurich in Georgsheil – Impfstoff: Comirnaty (Biontech-Pfizer)

Nun aber…

Meine Erfahrungen mit der Erst-Impfung gegen Corona

Ich hatte den Impftermin am Mittwochmorgen per SMS und per E-Mail bekommen, konnte mir dann die entsprechenden Unterlagen ausdrucken und musste diese, ebenso meinen Personalausweis sowie einen Berechtigungsnachweis zur Impfung mitnehmen. In meinem Fall war das ein ausgefüllter Bogen meiner schwangeren Partnerin sowie ein ärztlicher Nachweis über die bestehende Schwangerschaft.

Nachdem ich bereits fast vier Wochen auf der Warteliste stand, glaubte ich ehrlich gesagt kaum noch daran, noch vor der Entbindung geimpft zu werden. Doch es kam letztlich doch noch anders.

Der Termin war für 12:15 Uhr angesetzt, am Impfzentrum selber kam ich bereits um 11:50 Uhr an. Bereits dort gab es die erste positive Erfahrung: Einweiser zeigen genau an, wo noch ein Parkplatz frei ist, sodass ich zielgenau direkt neben den Eingang gelotst wurde. Unterlagen gegriffen, ausgestiegen – ab in Richtung Eingang. Mein Gedanke, die Wartezeit bis zum Termin an der frischen Luft zu überbrücken, wurde schnell verworfen, als mir vom Eingangsbereich bereits fröhlich zugewunken wurde: „Kommen Sie rein…“

Im Impfzentrum war alles sehr gut strukturiert

Im Eingangsbereich selber unterteilt es sich dann noch einmal in zwei Bereiche: ein Bereich ist für die Personen vorgesehen, die zur Erstimpfung kommen, der zweite Bereich gilt den Personen, die zum zweiten Mal geimpft werden. Ich gab entsprechend meine Unterlagen, Nachweise und den Personalausweis ab und die Daten wurden geprüft. Ich bekam Ausweis und Co. zurück, erhielt noch einen Anamnese-Bogen und durfte dann zum nächsten Punkt weitergehen. Dort bekam ich eine Wartenummer und konnte dann direkt weitergehen – zur Temperatur-Messung mit einem Stirn-Thermometer.

Nun war es an der Zeit, den Anamnesebogen auszufüllen. Einige Fragen müssen mit Ja oder Nein beantwortet werden, die Adresse, Geburtsdatum sowie der Name werden noch einmal abgefragt, am Ende wird alles unterschrieben. Jetzt saß ich bereits im Wartebereich für die eigentliche Impfung. Allerdings nur knappe zwei Minuten, da ich dann bereits dran war und in eine der Impfkabinen gelotst wurde – wieder sehr übersichtlich und alles gut strukturiert.

In der Kabine selber konnte ich meine Jacke ablegen, den Arm frei machen und durfte dann auf den Arzt warten. Dieser informierte mich kurz über die Impfung, hätte eventuelle Fragen beantwortet und trug die Daten in den Impfausweis ein. Er erzählte zudem noch von der zweiten Impfung, bei der die Nebenwirkungen auch beim Impfstoff von Biontech/Pfizer (Comirnaty) wohl stärker ausfallen könnten. Für den Tag solle ich mir nicht mehr allzu viel vornehmen. Dann verabschiedete er sich und seine Kollegin kam in die Kabine, die den Impfstoff dabei hatte.

Die Impfung selber: eher unspektakulär!

Arm desinfizieren, Spritze rein, Pflaster drauf. Sehr unspektakulär, ohne Fanfaren, ohne Jubelstürme! Ich zog mir die Jacke wieder an, nahm meine Unterlagen und durfte erneut zu einer Station für Erst-Geimpfte. Dort wurde mir mitgeteilt, was ich zur zweiten Impfung mitbringen müsse und dass ich nun noch zehn Minuten im Wartebereich Platz nehmen solle. Dort kam ich um exakt 12:13 Uhr an, also noch zwei Minuten vor meinem eigentlichen Impftermin.

Nach zehn Minuten ging ich dann zurück zum Parkplatz, stieg ins Auto und fuhr nach Hause. Alles in allem hat meine Erst-Impfung gegen das Coronavirus COVID-19 also keine Stunde gedauert, inklusive einer Viertelstunde Anfahrt und einer Viertelstunde Rückfahrt. Die Organisation war wirklich klasse, es war alles nachvollziehbar, das Personal kompetent und freundlich! Insgesamt also alles sehr positiv!

Stand jetzt – 15 Uhr – habe ich generell kaum Nebenwirkungen. Lediglich leichten Druck im Kopf und ein minimales Schwindelgefühl.

Meine Zweitimpfung gegen Corona bekomme ich am 21. Mai.

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