[Film] Kokowääh – Vom “Erfolgsautor” zum Erfolgsvater

By | 6. Februar 2011

Seit Donnerstag ist er wieder in den deutschen Kinos zu sehen: Til Schweiger.

Im Film Kokowääh, einer Ableitung vom französischen Nationalgericht Coq auf vin (Rezept). An seiner Seite: seine achtjährige Tochter Emma Tiger Schweiger.

Die Komödie, die laut Magazin OK direkt ins Herz geht, ist ein echter Familienfilm. Für gut zwei Stunden fesselt der Film die Zuschauer in die Kinositze. Tolle Schauspieler, viel Humor und eine gute Portion Liebe. Zudem eine tolle Story. Alle Komponenten machen den Film wahrlich sehenswert.

Der relativ erfolglose Drehbuchautor Henry Lehnbach ist chronisch Pleite. Als sein Auto abgeschleppt wird und er infolgedessen zu spät zu einem Termin mit seiner Agentin erscheint, muss diese ihm sagen, dass sein einziger Broterwerb, eine TV-Serie, abgesetzt wird.

Allerdings: Die Autorin Katharina Meese möchte Henry für die Adaption ihres Romans engagieren. Ein Kino-Film soll entstehen. Und so beginnen auch schon die Probleme. Katharina ist Henrys Ex-Freundin und seine große Liebe.

Die Trennung resultierte aus vielen Steitigkeiten und Katharinas Kinderwunsch. Während Henry sich nicht binden wollte, plante Katharina bereits eine Familie.

Während der Drehbucharbeiten kommen die beiden erneut sich näher. Der Schock für Henry folgt auf dem Fuße: Als er nach Hause kommt wartet vor seiner Tür ein kleines Mädchen. Magdalena Walser.

Magdalena erzählt Henry, dass sie ab sofort bei ihm wohnen soll. Mit diesen Worten übergibt sie ihm einen Brief ihrer Mutter Charlotte, der alle Fragen klären soll.

Aus dem Brief erfährt Henry, dass Magdalena seine Tochter sein soll. Entstanden während eines One-Night-Stands vor acht Jahren. Tristan, Zahnarzt und Magdalenas Ziehvater, hat sich von Charlotte getrennt, nachdem er herausgefunden hatte, dass Magdalena nicht seine wirkliche Tochter ist. Charlotte selbst befindet sich in New York. Dort wartet ein Gerichtsprozess auf sie.

Magdalena weiß nichts von alledem und glaubt, Henry sei ein Freund ihrer Eltern. Und Henry ist mit der neuen Situation heillos überfordert.

Frühes Aufstehen, gesundes Frühstück und frisch gekochte Mahlzeiten gehörten sonst weniger zu seinem Lebensinhalt.

Kurzum: Magdalena bringt sein Leben vollkommen durcheinander.

Durch diese Lebensumstellung gerät das Drehbuchschreiben immer weiter in den Hintergrund und Henry windet sich in Ausreden, Magdalena sei die Nachbarstochter, auf die er gelegentlich aufpassen würde.

Von brennenden Küchenzeilen, kurzgeschlossenen Gasleitungen und selbstgeschneiderten Nachthemden abgesehen, kommt irgendwann die Zeit, zu der Magdalena erfahren soll, welche Rolle Henry wirklich in ihrem Leben spielt.

Als kurz darauf Tristan und Charlotte wieder zusammenfinden und auch Katharina von Henrys Lügengeschichten entfernt, scheint dieser allen neugewonnenen Halt in seinem Leben wieder zu verlieren.

Während Magdalena wieder zu ihren Eltern zieht und Katharina sich enttäuscht von Henry abwendet, merkt dieser, dass er sowohl um Magdalena, die er inzwischen lieb gewonnen hat, aber auch um Katharina kämpfen muss.

In seiner Not schreibt er das Drehbuch zu Kokowääh, in welchem er seine Erlebnisse verarbeitet. Das fertige Drehbuch schickt er Katharina.


Bevor ich an dieser Stelle aber zuviel verrate und allen Kinogängern, die den Film noch sehen wollte, das Ende verrate, schweige ich an dieser Stelle lieber.

Nur ein Kommentar sei noch gestattet: Nicht alle Erwartungen werden immer erfüllt. ;)

Meiner Meinung nach lohnt sich Kokowääh wirklich und ist den Kinobesuch wirklich wert. :)

Habt ihr den Film bereits gesehen? Wie findet ihr ihn?

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